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Der Druck eines Buches kann an verschiedenen Orten der Distributionskette und zu verschiedenen Zeitpunkten erfolgen. Normalerweise wird das Buch per Auflagendruck auf Lager produziert. Der frühe Zeitpunkt des Druckens bedingt:
Der Auflagendruck ist erst ab einer bestimmten Auflage, ca. 1000 Stück, sinnvoll. Manche neuen Bücher und Nachauflagen, bei denen dem Verlag das Auflagenrisiko als zu hoch erscheint, können mit dieser Arbeitsweise nicht oder nicht mehr produziert werden.
Mittels Print on Demand-Technologien kann der Druckprozeß zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden, entweder beim Verkäufer eines Buches oder beim Endkunden selbst. Je länger mit digitalen Daten gearbeitet wird, desto mehr Funktionalitäten können via EC abgewickelt werden.
POD funktioniert weitgehend digital. Das Buch wird per DTP produziert, die Druckvorlagen werden digital auf Abruf gespeichert, und gedruckt wird auf einer digitalen Druckmaschine.
Diese Technologie wird erst jetzt verfügbar, denn hierzu sind notwendig:
Interessant wird POD mit den Möglichkeiten des EC. Mittels Internet-Buchshops können noch gar nicht gedruckte Verlagsobjekte verkauft werden. An dieser Stelle sind zwei Formen zu unterscheiden verkäuferseitiges und käuferseitiges POD. Entweder wird das Buch auf Abruf beim Verkäufer gedruckt und an den Käufer verschickt, oder die Druckdateien werden via Internet zum Computer des Käufers übertragen. Dieser kann dann den Inhalt auf einem lokalen Drucker ausdrucken.
Mit digitalen Hochleistungsdruckmaschinen wie der Xerox Docutech und angeschlossenen Buchbindestrecken können Anbieter vollwertige Bücher herstellen. Diese Technologie heißt dann Books on Demand (BOD). Seit dem Frühjahr 1998 sind in den USA mehrere große Anbieter mit kompletten BOD-Dienstleistungen auf dem Markt.
Alle diese Anbieter bieten ihre Dienstleistungen im Druckbereich in Verbindung mit kompletten EC-Lösungen an.
Am Beispiel der Firma Xlibris soll im Folgenden näher auf diese Form des POD in Verbindung mit EC eingegangen werden. Xlibris verwendet ein Xerox-System.
Der gesamte Buchbestand wird in Form von Layoutdaten digital gespeichert und liegt im Internet zum Bestellen im Online-Shop bereit. Das Unternehmen druckt jedes Buch einzeln erst nach Eingang einer Bestellung (Abbildung 3.11).
Abbildung 3.11: Das amerikanische
Unternehmen Xlibris druckt Bücher
erst dann, wenn sie bestellt werden. (Quelle: Xlibris)
Kunden bezahlen für solch ein Buch ca. 25 Dollar zuzüglich Versandkosten. Möchte der Kunde nur die elektronische Version des Buches über das Internet beziehen und es selbst ausdrucken, kostet der Titel ca. 8 Dollar. In Zukunft kann die elektronische Version auch auf eines der neuen elektronischen Bücher (eBook) übertragen werden.
Abbildung 3.12: Bei Xlibris kann der Kunde zwischen gedrucktem und
elektronischem Exemplar wählen. (Quelle: Xlibris)
Xlibris verfolgt mit seinem POD-Angebot auch ein anderes Ziel: Das Unternehmen publiziert jedes Buch, das ihm angeboten wird. Dieser "Publish on Demand"-Service kostet 450 Dollar. Für diesen Preis kann jeder Autor sein Buch druckfertig produzieren lassen und es im angeschlossenen Online-Shop verkaufen.
Das Unternehmen verspricht, daß keines der im Online-Shop angebotenen Titel jemals vergriffen sei, außer, der Autor wünscht keinen weiteren Verkauf.
Bei den bisherigen Verfahren erreichte die Qualität der POD-Druckerzeignisse nicht die vom Auflagendruck gewohnte, und die Kosten für Einzelstücke waren hoch. Inzwischen sinken jedoch die Preise rapide, und die Qualität wird besser. Xlibris-Bücher sehen aus wie übliche, im Offsetdruck hergestellte, klebegebundene Bücher.
Abbildung 3.13: Die per Print on Demand gedruckten Hardcover-Bücher
verfügen über
einen vierfarbigen Schutzumschlag und sind klebegebunden. (Quelle: Xlibris)
Die Kombination von digitaler Drucktechnologie und dem direkten Internet-Verkauf via EC hat Vorteile:
Die von Xlibris derzeit verwendete Technologie hat allerdings auch gravierende Nachteile. Gestalterisch sind neue Autoren eng an die von Xlibris vorgegebene Dokumentvorlage gebunden und jede Abbildung kostet extra. Das Buchformat ist immer gleich, auch die weitere herstellerische Verarbeitung ist standardisiert. Die Bücher werden einfarbig gedruckt. Zum Drucken anderer Formate bzw. hochwertiger vierfarbiger Bücher "on demand" ist die aktuelle Technologie noch nicht in der Lage.
Wird das Buch in Form von digitalen Daten übertragen, ist nicht mehr zu verhindern, daß es beliebig vervielfältigt wird. Im Gegensatz zu den neuen eBooks unterstützt das Xlibris-System nämlich keine Kryptographie.
Momentan fehlen im Buchprogramm bekannte Autoren. Die meisten, die hier erscheinen, haben keinen Verlag gefunden, der das Buch in Auflage druckt. Das Unternehmen verhandelt jedoch mit mehreren Verlagen, um Bücher, die diese nicht mehr nachdrucken wollen, auf diesem Wege lieferbar zu halten. In Deutschland will der Buchgroßhändler Libri das Xerox-System einsetzen, um vergriffene Titel nachzudrucken [Spiegel98/33].
Das käuferseitige POD ist wenig vergleichbar mit im Auflagendruck hergestellten Büchern und ist gedacht für eine andere Form von Fachliteratur. Die Qualität ist bis zum heutigen Zeitpunkt für die meisten Zwecke als nicht ausreichend zu betrachten. Auch wenn die Verbreitung von leistungsfähigen Laserdruckern im Heimbereich stark zunimmt, besitzen solche Druckerzeugnisse Mängel:
Interessant ist diese Form des POD, um Inhalte von Büchern aktuell zu halten. Vorstellbar sind hier z.B. Fachbücher, die sich in einer ständigen Weiterentwicklung befinden (siehe Kapitel 3.3.2).
Das Prinzip der fortlaufenden Aktualisierung wird heutzutage angewendet bei diversen Ratgebern, die in Ringbuchordnern verkauft werden, mit einem angeschlossenen Abonnement der nachfolgenden Aktualisierungen. Diese werden meist vierteljährlich zugeschickt. Anhand der Seitennummern wird das Buch im Ringordner aktualisiert. Problematisch an diesem System sind der hohe Preis, der pro Seite zu entrichten ist, und der zu betreibende logistische Aufwand. Manche Updates wünscht der Kunde vielleicht auch gar nicht.
Sinnvoller wäre es, den Kunden im Online-Shop die angebotenen neuen oder aktualisierten Kapitel anzubieten und diese je nach Bestellung als digitale Datei über das Internet zu liefern. Auf diese Weise kann das Buch mit dem Wissen seines Besitzers wachsen und gleichzeitig inhaltlich auf aktuellem Stand bleiben. Es lassen sich also per käuferseitigem POD sowohl sequentielle als auch delineare Buch-Updates realisieren.
Dieses Kapitel bezieht sich auf die in Kapitel 3.2 und 3.3.3 dargestellte Nutzen- und Funktionstypologie.
Die Grundlage dieser Buchform bildet das Buch in elektronischer Form, überwiegend sind dies die Ausgangsdaten, um ein Buch per POD/BOD herzustellen. Jedoch sind nur wenige der Nutzenerwartungen an ein Buch in elektronischer Form auf ein per POD/BOD gedrucktes Buch zu übertragen. Der Materialisierungsschritt auf bedrucktes Papier schließt beispielsweise Hypermedialität aus. Vielmehr werden Nutzenerwartungen von per Auflagendruck hergestellten Büchern auf diese Buchform übertragen. Kunden, die per BOD hergestellte Bücher kaufen, haben an diese die gleichen Ansprüche und Vorstellungen, wie an im Auflagendruck hergestellte, ihnen ist die Produktionsform also weitgehend gleichgültig. Aufgabe der Hersteller ist es, trotz der anderen Herstellungsweise die Nutzenerwartungen der Kunden zu erfüllen. Die Gestalt des Grundnutzens entspricht also dem per Auflagendruck hergestellten Buch und teilt sich in den Kommunikationsnutzen den geistigen Gehalt und den Gebrauchsnutzen die funktionale Gestaltung des Buches.
Die Situation bei Büchern, die per käuferseitigem POD hergestellt wurden, ist eine andere. Die Erwartung an den Kommunikationsnutzen kann hier eine höhere Aktualitätserwartung beinhalten. Dieser Aspekt ist bei bestimmten Büchern, z.B. EDV-Literatur bedeutsamer als bei Büchern, die per BOD lieferbar gehalten werden, wenn die eigentliche Auflage vergriffen ist und ein Nachdruck nicht mehr lohnen würde. Bei käuferseitigem POD werden funktionale Aspekte des Druckerzeugnisses gegenüber dem Kommunikationsnutzen abgewertet. Kunden nehmen für den erwarteten geistigen Gehalt des Textes eine geringwertigere funktionale Gestaltung des Verlagsobjektes in Kauf, z.B. die Form eines Loseblattwerkes.
Zusatznutzen der persönlichen Sphäre, z.B. Freude an einer ästhetisch ansprechenden Gestaltung, spielen aus dem Grunde der technischen Begrenztheit des Herstellungsverfahrens nur eine geringe Rolle. Ebenso sind Komponenten, die im Zusammenhang mit der sozialen Umgebung zu sehen sind, z.B. Aspekte des Prestige, für diese Buchform kaum festzustellen.
Auch wenn zumindest bei BOD ein dem per Auflagendruck hergestellten Buch ähnliches Produkt entsteht, sind es andere Funktionen, die ein POD/BOD-Produkt kennzeichnen (Abbildung 3.14).

Abbildung 3.14: Funktionstypologie des per POD/BOD gedruckten Buches.
Zentral ist die Bedeutung des Textes, da viele andere Funktionen, die ein per Auflagendruck hergestelltes Buch bestimmen können (z.B. eine Demonstrationsfunktion in Form von Prestigegewinn) bei dieser Buchform durch technische Grenzen wenig gesteuert werden können.
Wesentlich ist eine "Verfügbarkeit" genannte Funktion. Mittels POD/BOD verliert der Begriff "vergriffen" für ein Buch an Bedeutung. Eine Zunahme der Verfügbarkeit kann sich beispielsweise auch in einer höheren Preiswilligkeit ausdrücken, wenn ohne dieses Herstellungsverfahren ein seltenes Buch nicht oder nicht mehr beschaffbar wäre.
Aktualität erhält eine wesentliche Bedeutung dahingehend, daß davon auszugehen ist, daß Bücher, die per POD/BOD hergestellt werden, im Vergleich zu im Auflagendruck hergestellten prinzipiell aktueller sein können. Dies zeichnet POD/BOD als Herstellungsverfahren ja besonders aus, deshalb ist die Aktualität hier eine Grundfunktion.
Wenn für den Verlag das Auflagenrisiko wegfällt, ist die Wirtschaftlichkeit eines Titels erheblich besser steuerbar. Hier ist diese Funktion also auch Teil des Beschaffungsmarketings. Demgegenüber ist für Kunden bedeutsam, keine Information doppelt bezahlen zu müssen, indem beispielsweise Kapitel in mehreren Büchern zum gleichen Thema nahezu identisch sind. Dank der Möglichkeit, einzelne Kapitel und Seiten kaufen zu können, steigt die Attraktivität des Herstellungsverfahrens.
Die Ansprüche der Kunden an die technische Eignung eines Verlagsproduktes differieren stark. Beispielsweise wird von einem Roman erwartet, daß dieser möglichst in gebundener Buchform (BOD) erworben werden kann, während ein Buch über eine neue Software durchaus in Form eines Loseblattwerkes (käuferseitiges POD) akzeptiert werden kann, wenn dessen Aktualität besonders hoch ist.
Zusatzfunktionen sind nur wenige feststellbar, aus dem Grunde, daß diese Form des Buches wiederum durch technische Beschränkung wenig zusätzliche Nutzen stiften kann und somit auch solcherlei Funktionen kaum zu begründen sind. Der Besitz eines per BOD gedruckten Buches birgt eine gewisse Seltenheit des Produktes in sich, sonst wäre es ja im Auflagendruck hergestellt. Dies kann die Demonstrationsfunktion beeinflussen, hinsichtlich des Besitztums dieses Buches und der Freude daran.
Wie in Kapitel 3.1 definiert, ist ein elektronisches Buch eine spezielle Computerhardware, die das Lesen von Büchern in elektronischer Form unabhängig von stationären Computern ermöglichen soll.
Es wurde schon mehrmals der Versuch gestartet, elektronische Bücher zu etablieren. Beispielsweise scheiterte die Firma Sony mit dem 1991 eingeführten "Data-Discman", einem portablen Gerät, das als Speichermedium die Mini-CD-ROM verwendete.
Diese Geräte waren kein Erfolg und wurden schon bei ihrem Erscheinen kritisiert, weil [Keep]:
Für den Data-Discman gab es beispielsweise ein Lexikon (Comptons Concise Encyclopedia), das Multimediaelemente bieten sollte. Mangels Speicherplatz reichte die Multimedialität jedoch nur für ca. zwei Dutzend kurze Animationen und ebenso wenige Musikstücke [Keep].
Ab Ende 1998 erscheint in den USA und ab Mitte 1999 in Deutschland eine neue Generation elektronischer Bücher, die sogenannten eBooks.
Technisch handelt es sich bei den neuen Produkten um portable Computer mit berührungsempfindlichen Bildschirmen und speziellen Modifikationen, um digitale Versionen von gedruckten Buchausgaben empfangen, speichern und darstellen zu können. Die Hersteller der neuen Geräte versuchen, diesen den Eindruck von Computern zu nehmen und empfinden das Design in Form und Material realen Büchern nach. So hat beispielsweise eines der neuen eBooks Softbook einen Ledereinband. Die Qualität der Darstellung wurde inzwischen sichtbar verbessert. Die Produkte erlauben durch eine, im Vergleich zum Bildschirm, deutlich höhere Auflösung ein nahezu ermüdungsfreies Lesen, wie man es vom gedruckten Buch gewöhnt ist.
Abbildung 3.15: Die neue Generation elektronischer Bücher: Rocketbook
(oben),
Everybook (links), Softbook (rechts). (Quelle: New York Times [Lewis])
Eigentlich sollte man ein eBook nicht als Ersatz für gedruckte Bücher verstehen. Es handelt sich nach wie vor um Computer, nur wird diese Tatsache immer besser versteckt.
Kriterien, wie Schönheit des gedruckten Buches oder der haptische Eindruck von Papier, sind nicht vergleichbar mit den Qualitätsmerkmalen, an denen die eBooks gemessen werden Displayauflösung, Batterielaufzeit, Gewicht, usw. Dennoch finden im Internet engagierte Diskussionen über Sinn, Zweck und Perspektiven dieser Geräte statt [eBookDis], auch unter dem Aspekt des Buchersatzes, und die Medien setzen sich vergleichend mit eBooks und gedruckten Büchern auseinander.
In einem Artikel in der New York Times stellt der Autor Peter H. Lewis folgende Überlegung an ([Lewis], übersetzt vom Autor):
"Stellen Sie sich einmal vor: Wenn gedruckte Bücher gerade erst erfunden worden wären, dann würden sie in den Rezensionen der Computermagazine wahrscheinlich nur 3 von 5 möglichen Punkten bekommen. Die Besprechung von Gedrucktes Buch 1,0 könnte mit folgender Zusammenfassung abschließen:
Plus: leichtgewichtig, portabel, preiswert, hohe Auflösung, sehr widerstandsfähig, in vielen Sprachen verfügbar, Anmerkungen lassen sich mit einem einfachen Stift leicht hinzufügen, keine Batterien erforderlich. Kann man auch im kleinsten Zimmer der Wohnung lesen.
Minus: Seiten statisch und nicht dynamisch (erst einmal gedruckt, keine Möglichkeit der Aktualisierung); Schrift und Schriftgröße nicht veränderbar, mangels Hintergrundbeleuchtung schlechte Lesbarkeit im Dunkeln ohne externes Licht, beschränkte Themenauswahl, Papier ist ineffizient, unhandlich und neigt zum Schimmeln und Vergilben; Papierherstellung ist nicht umweltfreundlich, der Inhalt ist ungeschützt vor zunehmender Copyright-Kriminalität.
In späteren Versionen, könnten die Rezensenten schreiben, wünschen wir uns das gedruckte Buch mit Interaktivität, Hyperlinks, einem eingebauten Wörterbuch, animierten Illustrationen, Online-Anbindung, Verschlüsselung zum Schutz des Copyrights und anderen Ausstattungsmerkmalen, die beim elektronischen Buch selbstverständlich sind."
Das gedruckte Buch, existent seit 5 Jahrhunderten, erlebte eine lange Erfolgsgeschichte und bisher ist es in keiner Weise in seiner Existenz gefährdet. Doch mit fortschreitender Technologie erschließen die Hersteller der eBooks Marktsegmente, in denen diese Geräte durch ihre Funktionalität den gedruckten Büchern überlegen sind.
Der ehemalige Sprecher des amerikanischen Repräsentantenhauses, Newt Gingrich, erklärte im Juni 1998, daß die US-Regierung das Ziel habe, in Schulen und Universitäten gedrucktes Lehrmaterial durch Computer und elektronische Bücher zu ersetzen "Ich hoffe, daß sie (die Studierenden; d. Autor) in fünf Jahren keine (Lehr-) Bücher mehr haben." [Lewis].
Ein wichtiger Markt ist also der Ausbildungssektor Studierende benötigen viel und umfangreiche Fach- und Sekundärliteratur und ein eBook kann beispielsweise bis zu 100.000 Buchseiten mit Text und Illustration speichern.
Auch im professionellen Bereich sollen die eBooks bildungsintensive Berufszweige erreichen Ärzte, Juristen, Ingenieure Menschen, die einen hohen Bedarf an fachbezogenen Informationen, Nachschlagewerken und Sekundärliteratur haben.
In den genannten Bereichen eröffnet sich ein breites Spektrum an sinnvollen Anwendungsmöglichkeiten, die die eBooks attraktiv machen könnten.
Die Hersteller werben damit, daß man mit einem eBook auch belletristische Literatur bequem lesen kann. Diese sind hierfür technisch zwar geeignet, doch werden sie, nach Meinung des Autors, in diesem Marktsegment auch auf lange Sicht dem gedruckten Buch kaum Konkurrenz machen. Der Wunsch, ein richtiges Buch lesen zu wollen bzw. ein Buchregal damit zu füllen, ist bei belletristischer Literatur besonders ausgeprägt, und außerdem fallen die sonstigen Vorzüge der eBooks beim Lesen von Belletristik kaum ins Gewicht. Suchfunktion, Update-Möglichkeit, Hyperlinks usw. werden einfach nicht gebraucht, und eine begrenzte Batterielaufzeit würde die Lesefreude frühzeitig trüben.
Die neuen elektronischen Bücher (eBooks) starten in den Markt mit der Unterstützung großer Medienkonzerne. An der Firma Nuvomedia sind beispielsweise der Bertelsmann-Konzern und die amerikanische Buchhandelskette Barnes and Noble beteiligt.
Zunächst sind die eBooks zum Lesen statischer Inhalte gedacht, also kompletter Bücher in elektronischer Form, die wie ein gedrucktes Buch sequentiell aufgebaut und in sich abgeschlossen sind.
Solch ein Buch kauft man via EC in einem Online-Buchladen, genauso wie man im selben Geschäft ein richtiges gedrucktes Buch bestellen würde. Im Unterschied zu diesem wird das Buch nicht physisch verschickt, sondern als Buch in elektronischer Form über das Internet übertragen. Je nach eBook-Modell gelangen die Daten entweder direkt in das eBook oder werden zunächst auf dem lokalen PC des Kunden zwischengespeichert. Das Softbook hat beispielsweise ein eingebautes Modem und kann via Telefonsteckdose direkt an das Internet angeschlossen werden, wo der Softbook-Store auf Besucher wartet.
Ist das virtuelle Buch in den Speicher des eBooks übertragen, verbleibt es dort, bis man es wieder löscht. Ein eBook kann mehrere Bücher speichern.
Das Konzept der neuen eBooks ist eng an gedruckte Bücher angelehnt:
Zusätzlich zum gedruckten Buch kann man mit einem eBook folgende Dinge tun:
Gelesen wird das Buch in elektronischer Form wie ein gedrucktes Seite für Seite. Softbook und Rocketbook stellen jeweils eine komplette Seite dar, Everybook zwei gegenüberliegende, denn es hat zwei Displays. Zum Umblättern tippt man kurz auf die entsprechende Ecke des Displays, rechts für vorwärts, links für zurück.
Kennt man ein Fremdwort nicht, kann man es sofort in einem Wörterbuch nachschlagen, indem man es mit dem Finger oder einem mitgelieferten Stift antippt. Sucht man eine bestimmte Stelle im Buch, kann man den gesamten Text nach Stichworten oder Phrasen durchsuchen lassen.
Der Text kann wie eine WWW-Seite Hyperlinks enthalten, die zu verwandten Themen, weiterführendem Text oder einer Stelle in einem anderen virtuellen Buch verzweigen. Sämtliche Navigation im Buch erfolgt über Hyperlinks. So gibt man nicht etwa eine Seitenzahl ein, sondern tippt im Inhaltsverzeichnis auf das gewünschte Kapitel. Ebenso verfährt man im Stichwortverzeichnis, etc.
Mit der Hyperlink-Funktionalität entfernt man sich schnell von der herkömmlichen Linearität der Bücher. Ein Text kann z.B. auf diese Weise beliebig komplex werden, indem in einem allgemeinen Teil das Thema umrissen und dann jeweils in mehreren Stufen zu untergeordneten Details verzweigt wird.
Hyperlinks ermöglichen auch die Konstruktion von "interactive Storylines" interaktiven Handlungssträngen. Je nach Auswahl eines Links entwickelt sich die gelesene Geschichte.
Mittels Zoomfunktion kann man die Darstellung der Seiten beliebig vergrößern oder verkleinern, diese Funktion ist primär für Sehschwache gedacht und hier ausgesprochen sinnvoll. Normalerweise wird eine Buchseite komplett und im Maßstab 1:1 auf dem Display dargestellt, denn es ist z.B. auch die gut lesbare Darstellung von 9-Punkt-Schrift möglich.
Leser können, wie in einem richtigen Buch, Anmerkungen und Notizen zum Buchtext hinzufügen, diese auch ändern oder löschen. Allerdings verfügt die erste Generation der eBooks noch über keine richtige Handschriftenerkennung, wie sie in manchen PDAs üblich ist.
Im übrigen sind die eBooks in der Lage, auch multimediale Elemente darzustellen bzw. wiederzugeben Töne, Musik, Video, Animation. Wobei hierauf noch nicht der technische Schwerpunkt gelegt wurde. Je nach Modell werden diese Funktionalitäten auch erst in späteren Versionen implementiert.
In naher Zukunft wird eine völlig neuartige Entwicklung versuchen, reale Bücher mit über 100 Seiten und Multimediafunktionalität zu verbinden, mit sogenannter elektronischer Tinte soll das "letzte Buch" geschaffen werden [lastbook].
Eines der größten Probleme des bisherigen elektronischen Publizierens ist der mangelnde Lesekomfort beim Lesen auf Computerbildschirmen. Längere Texte werden zum Lesen fast immer ausgedruckt. Die oben beschriebenen elektronischen Bücher erhöhen den Lesekomfort und bringen zusätzliche Hypermediafunktionen. Sie sind jedoch immer noch als Computer zu erkennen und ein Computerdisplay ist immer noch schlechter lesbar als eine bedruckte Papierseite oder ein aus hunderten von Seiten bestehendes Buch.
Papier ist und bleibt das angenehmere "Display-Medium" da das Licht zum Betrachten nicht aktiv übertragen, sondern von einer selbst nicht leuchtenden Oberfläche reflektiert wird. Die Helligkeit des Papiers kommt von der Raumbeleuchtung und ist sanfter zu den Augen. Computerbildschirme auch die mit neuester Technologie ausgestatteten eBook-Displays übermitteln Licht direkt in die Augen.
In einem Buch findet man z.B. eine bestimmte Stelle leichter wieder als in einem elektronischen Dokument, weil man sich u.a. relativ gut merken kann, ob etwas auf einer rechten oder linken Seite gestanden hat. Ebenso ist auch eine bestimmte Seite innerhalb des Buchblocks aufgrund des haptischen Sinnes relativ einfach wieder auffindbar [lastbook].
Am Media Lab des Massachusetts Institute of Technology (MIT) forscht eine Gruppe um den Physiker Joseph Jacobson an "elektronischer Tinte" und am sogenannten "Letzten Buch", einem Buch, gebunden und mit hunderten von Seiten, dessen Inhalt beliebig veränderbar ist. Bücher in elektronischer Form bilden auch hier den Inhalt.
Bei "elektronischer Tinte" (e-Ink) handelt es sich um keine Farbe im herkömmlichen Sinn. Es wird eine Schicht feiner Bläschen auf ein Trägermaterial, z.B. Papier aufgebracht. In den Bläschen befinden sich e-Ink-Partikel. Dies sind mikroskopisch kleine Kugeln (Durchmesser ca. 250 m m) mit je einer schwarzen und weißen Hemisphäre. Die Partikel bilden eine Matrix auf der Papierseite und sind einzeln elektronisch ansteuerbar. Dies geschieht durch ein Netz dünner Leiterbahnen, die ober- und unterhalb der Partikel aufgebracht sind. Je nachdem, welche Hemisphäre der Kugel dem Betrachter zugewandt ist, erscheint ein schwarzer oder weißer Pixel.
Mittels dieser Matrix kann jeder beliebige Inhalt auf einer Seite dargestellt werden, in einer mit Laserdruckern vergleichbaren Qualität von ca. 600 dpi. Das elektronisch erzeugte Muster bleibt auch erhalten, wenn kein Strom mehr anliegt [Spiegel97/12].

Abbildung 3.16: Funktionsweise der elektronischen Tinte
(Quelle: New York Times [Lewis], übersetzt vom
Autor)
Öffentlich vorgestellt wurde von Jacobson 1998 zunächst eine beliebig wiederbedruckbare Papierseite. Ein Prototyp mit ca. vier Seiten soll innerhalb von zwei bis drei Jahren und einer mit bis zu 400 Seiten innerhalb von fünf Jahren fertiggestellt werden [Lehmann].
Im bereits erwähnten Dokument "The last Book" [lastbook] diskutieren die Autoren vom MIT und IBM die Perspektiven der e-Ink-Technologie. Im Folgenden möchte der Autor einige davon vorstellen:
Die einfachste und preiswerteste Anwendungsmöglichkeit wird in Form eines einfachen Buches vorgeschlagen, d.h. das Buch verfügt weder über Batterien, Speicher oder Eingabemöglichkeiten. Soll der Inhalt des Buches gewechselt werden, wird es an einen Computer angeschlossen und ein neuer Buchinhalt wird übertragen. Der Seiteninhalt ändert sich und bleibt bis auf weiteres erhalten.
Fügt man dem Buch einen Computer und Speicher hinzu, kann das Buch eine kleine oder große Bibliothek werden. Derzeit können miniaturisierte Speichermedien, die geeignet sind, in einem solchen Buch verwendet zu werden, ca. 350 MB speichern. Das entspricht ungefähr 350 durchschnittlichen Büchern (ca. 1MB/Buch). Unter Berücksichtigung der Speichertechnologie-Entwicklung erwarten die Autoren, innerhalb absehbarer Zeit die gesamte Amerikanische Library of Congress in einem einzigen Buch speichern zu können. Diese enthält derzeit ca. 20 Millionen Bücher. Der Inhalt sollte, so die Autoren, durch ein Kryptographie-System geschützt und der Zugangscode z.B. per Internet verkauft werden.
Eine weitere Anwendungmöglichkeit sehen die Autoren in einer Art persönlichem Wissensmanagement. Möglicherweise existiert kein Buch zu einem bestimmten Thema, sondern nur über das Internet und Datenbanken verstreute Schriftstücke dazu. Das auf e-Ink basierende Buch könnte das Wissen zu diesem Thema sammeln und zu einem nur einmal vorhandenen Buch vereinen.
Die e-Ink-Partikel können mit einer Frequenz von 20 Hz ihre Ausrichtung ändern. Auf den einzelnen Papierseiten des e-Ink-Buches könnten somit Videos und Animationen ablaufen.
Das e-ink-Buch ist noch lange nicht Realität. Doch wird es in absehbarer Zeit die Lesegewohnheiten, den Umgang mit Büchern und die Form des Wissenserwerbes tiefgreifend verändern.
Es wird eine neue Qualität des Informationsmanagement erlauben, ohne Verzicht auf den gewohnten Umgang mit Büchern. Das Buch wird mit dieser Technologie an die Bedürfnisse des Informationszeitalters angepaßt.
Die folgende Betrachtung bezieht sich auf die in Kapitel 3.2 und 3.3.3 behandelte Nutzen- und Funktionstypologie des gedruckten Buches bzw. des Buches in elektronischer Form.
Beim Einstieg in die Benutzung eines elektronischen Buches werden mindestens zwei Dinge gekauft das elektronische Buch als Hardware-Lesegerät und mindestens ein Buch in elektronischer Form für den Inhalt. Zum Buchinhalt ist hier das Gleiche zu sagen wie zu den Büchern in elektronischer Form, da schließlich die Inhalte der elektronischen Bücher von den erstgenannten gebildet werden.
Im Folgenden wird also eine Trennung zwischen Inhalt (Software) und äußerer Form (Hardware) vorgenommen. In Kapitel 3.3.3 wurde bereits auf die Nutzen- und Funktionstypologie des Buches in elektronischer Form (Inhalt) eingegangen. Die folgenden Betrachtungen konzentrieren sich nun auf die reine Hardware des elektronischen Buches (äußere Form).
Das elektronische Buch stiftet lediglich einen Gebrauchsnutzen, kommunikativer Gehalt kann nur durch den Inhalt, den Text, gestiftet werden. Dies ist vergleichbar mit Computern, die ohne Software ebenfalls keinerlei Nutzen zu erbringen vermögen, letztendlich ist dies sogar dieselbe Situation. Dieser Gebrauchsnutzen stellt sich in einer möglichst einfachen Bedienung des Lesegerätes und in einer räumlichen Ersparnis gegenüber gedruckten Büchern dar, die in entsprechender Anzahl in einem elektronischen Buch gespeichert werden können.
Zusätzlichen Nutzen für die persönliche Sphäre versprechen die elektronischen Bücher beispielsweise im Gefühl von Modernität, Innovation und (möglicherweise scheinbar) höherer Effektivität. Die soziale Komponente verspricht eine Ausstrahlung von Innovation und Modernität auf andere, wobei auch hier negativ empfundene Reaktionen, wie Sorge vor Technisierung und dem Verlust des Kulturgutes Buch zum Ausdruck kommen können.
Die Funktionstypologie steht in Zusammenhang zur Nutzentypologie und ist in Abbildung 3.17 dargestellt.

Abbildung 3.17: Funktionstypologie des Produktes elektronisches Buch.
Das Produkt als solches kann keinen Zweck erfüllen, solange auf dieses keine Software (Text) geladen wird. Durch die Trennung von Hard- und Software ist der eben genannte Aspekt in dieser auf die Hardware bezogenen Betrachtung nicht relevant.
Die wesentliche Grundfunktion ist somit die technische Eignung. Da es sich letztendlich bei den elektronischen Büchern um Computer handelt, ist diese Funktion die bestimmende.
Kompatibilität bedeutet, daß das elektronische Buch die meisten der angebotenen Bücher in elektronischer Form anzuzeigen vermag, bzw. den Teil der Produkte, die für den Markt "Elektronisches Buch" konvertiert wurden. Wie im Kapitel 3.5.1 dargestellt, werden mindestens 3 Anbieter in diesem Markt konkurrieren, möglicherweise mit zueinander inkompatiblen Datenformaten. Letztendlich muß sich jedoch ein standardisiertes Datenformat durchsetzen, um Marktbarrieren abzubauen.
Portabilität ist ein wesentliches Verkaufsargument der Hersteller der elektronischen Bücher, weil durch diese kein relativ voluminöser Computer mehr notwendig ist, um ein Buch in elektronischer Form lesen zu können.
Die Leistungsfähigkeit ist eine Funktion, die in erheblichem Maße durch die Hersteller steuerbar ist. Hierunter werden Komponenten wie Anzeige- und Suchgeschwindigkeit, Batterielaufzeit, Displayqualität und ähnliche technische Eigenschaften verstanden, deren Einfluß auf die Marktakzeptanz des jeweiligen Gerätes bedeutend sein kann.
Die Funktion der Lebensdauer entspricht der gleichen Funktion bei Computern. Der erhebliche Innovationsdruck wird die aktuelle Generation der elektronischen Bücher in vergleichbar kurzer Zeit veralten lassen, und selbige werden in ebenso kurzer Zeit die jeweils aktuellen Bücher in elektronischer Form nicht mehr lesen und anzeigen können. Aufgrund der schwierigen Steuerbarkeit ist diese Funktion nicht besonders erheblich (siehe Kapitel 3.3.3). Im Vergleich zum gedruckten Buch wird auf diesem Gebiet die Unterlegenheit der elektronischen Bücher deutlich, bzw. wird die Tatsache betont, daß sich die Entwicklung dieser Buchform erst an ihrem Anfang befindet. Unabhängig davon gilt hier ebenso die Alterungsproblematik der digitalen Datenträger.
Die Wirtschaftlichkeitsfunktion steht in Zusammenhang zur technischen Eignung. Bessere Ausstattung verteuert das Produkt, und je nach Bedürfnissen der Kunden ist diese nützlich oder nicht. Beispielhaft kann hier die (aufwendige) Möglichkeit einer direkten Internet-Anbindung des elektronischen Buches aufgeführt werden. Die direkte Internet-Verbindung ist möglicherweise sehr praktisch, andererseits kann es den meisten Kunden auch lieber sein, den billigeren Weg über den Zwischenschritt stationärer Computer zu gehen.
Aus Sicht der Wirtschaftlichkeit sind die relativ hohen Einstiegsinvestitionen problematisch. Der Inhalt, die Bücher in elektronischer Form, kann zwar relativ günstig angeboten werden, demgegenüber stehen die hohen einmaligen Kosten für das Lesegerät. Diese Investitionen sind in Relation zur Lebensdauer des elektronischen Buches zu betrachten, die bei den ersten Generationen aufgrund der hohen Innovationsgeschwindigkeit vermutlich kurz sein wird. Diese Funktion ist in weiten Bereichen steuerbar, z.B. auch hinsichtlich des Gedankens, die Lesegeräte über den kostenpflichtigen Inhalt in Form von Abonnements zu subventionieren, wie dies heutzutage bei anderen elektronischen Geräten üblich ist (z.B. Mobilfunk).
Zu den Zusatzfunktionen ist zu sagen, daß diese im Vergleich zu POD/BOD wieder an Bedeutung gewinnen. Da man nur ein einziges elektronisches Buch benötigt, um eine beliebige Anzahl von Büchern in elektronischer Form lesen zu können, kann dieses eine Demonstrationsfunktion in Form von Prestigegewinn oder Besitztumsdemonstration kaum erfüllen. Für Innovatoren und "Technikfans" übt die Verwendung solcher Technologien jedoch einen Reiz aus und kann z.B. zur Erhöhung des Prestiges beitragen. Der Eindruck von Innovation kann den Büchern mit elektronischer Tinte eher vermittelt werden als den eBooks, da nur die erstgenannten einen wirklichen Technologiesprung darstellen.
Abschließend werden in Tabelle 3.1 die Funktionalitäten der jeweiligen Buchformen zusammengefaßt:
| Auflagendruck | POD / BOD beim Verkäufer |
Buch in elektronischer Form | POD beim Kunden |
Elektronisches Buch (eBook) | Elektronische Tinte (Perspektive) |
|
| Materialität | Gedruckt, gebunden | digital gedruckt, gebunden | digital | Digital gedruckt, Loseblatt | Digital (Anzeigegerät in Buchform) | digital, Buchform, vorübergehend materialisiert |
| Funktionen des Internet und EC | Information, Bestellung | Archivierung, Information, Bestellung | Archivierung, Information, Bestellung, Übertragung, Update | Archivierung, Information, Bestellung, Übertragung, Update | Archivierung, Information, Bestellung, Übertragung, Update | Archivierung, Information, Bestellung, Übertragung, Update |
| Hypermedia | Nein | Nein | Stichwortsuche, Wörterbuch, Hyperlinks | Nein | Stichwortsuche, Wörterbuch, Hyperlinks | Nein |
| Inhaltliche Variabilität | Nein | Nein | Delineares Update | Lineares und eingeschränkt delineares Update | Delineares Update, Interaktive Handlung | Delineares Update |
| Multimedia | Nein | Nein | Animation, Video, Ton | Nein | Animation, Video, Ton | Animation |
| Sonstiges | variable Darstellungsgröße | Variable Darstellungsgröße | variable Darstellungsgröße | |||
| Personalisierung | Nein | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
Tabelle 3.1: Funktionalitäten der verschiedenen Buchformen
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