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Thesen

  1. Information ist ein wichtiges Wirtschaftsgut. Die Bedeutung einer vertrauenswürdigen Selektion von Information nimmt zu.
  2. Inhalte, bzw. deren Selektion und Distribution stellen die Kernkompetenz der Verlage dar.
  3. Verleger, die vor anderen Wettbewerbern in Electronic Commerce investieren, erringen neben Kompetenzen im Online-Bereich auch leichter Marktanteile.
  4. Ein zögerlicher Eintritt in Electronic Commerce ist wirtschaftlich gefährlich, die schnell wachsenden Eintrittsbarrieren lassen einen späteren Markteintritt teurer und die Kundenbasis schmaler werden.
  5. Das Verlagsobjekt Buch wird in seiner Erscheinungsform verändert. Die Bedeutung von Büchern in elektronischer Form und von Büchern, die in Auflagen von wenigen Exemplaren "on Demand" gedruckt werden, nimmt zu. Das gedruckte Buch wird jedoch seine kulturprägende Funktion nicht verlieren.
  6. "Elektronische Tinte" stellt eine Schlüsseltechnologie für die weitere Entwicklung des Buches dar.
  7. Dem Schutz des Urheberrechts muß auch beim Publizieren in Telekommunikationsnetzwerken mehr Rechnung getragen werden. Dieser Schutz ist technisch nur schwer zu realisieren.
  8. Für eine weitreichende Akzeptanz von Electronic Commerce sind leistungsfähigere Zahlungssysteme als die derzeit verfügbaren nötig.
  9. Mittels Internet und Electronic Commerce können geographische Grenzen leichter überwunden werden.
  10. Verlage, die Ihre Produkte via Electronic Commerce und Internet anbieten, können über ihre Kunden detailliertere Informationen in Erfahrung bringen, als wenn sie dies nicht tun.