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Sommers ist dahin,
nur noch der Himmel leuchtet; im Winter wird auch er grau und trübe sein.
Bei diesen Lichtverhältnissen fällt es uns schwer, einen Standort zu finden.
Was nützt die schönste Wolkenzeit, wenn für uns der Vordergrund bereits
"gestorben" ist? Wie zum Hohn öffnet sich vor unseren Augen ein prächtiges
Wolkentor, und durch eine strahlende Gloriole von Licht und Schatten schießt
die verdeckte Sonne mächtige Strahlenbündel in den herbstlichen Dunst des
weiten Himmelsraumes. Wir stehen erstarrt. Dann reißen wir die Kamera aus
der Tasche, schieben mit zitternden Fingern das Orangefilter auf das Objektiv
und dirigieren unseres Begleitperson auf eine Hügelerhebung, um sie vom
dunklen Hintergrund freizubekommen. Kaum bleibt uns Zeit, an die Nah-Fern-Einstellung
zu denken, da liegen wir auf den Knien und schießen und schießen, denn die
Sonne hat den Wolkenrand erreicht und wird ihr wundervolles Schauspiel gleich
beenden. Hellstrahlender Himmel, wolkenbeschattete Erde, im Spätherbst,
mit Kontrastfilter, bei fünffach verlängerter Belichtungszeit, aus freier
Hand, mit der Kleinbildkamera und einem quecksilbrigen Motivbestandteil, |